Florian Schmidt - Bartha - Violoncello

Von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als „Ausnahmebegabung mit  hinreißend schöner Klangkultur und einer ungemeinen musikalischen Reife“ bezeichnet, zählt der deutsch-schwedische Cellist Florian Schmidt-Bartha zu den aufstrebenden Cellisten seiner Generation.  

1991 in Frankfurt am Main in eine Musikerfamilie geboren, begann er zunächst mit dem Klavierspiel. Die ersten handwerklichen Grundlagen auf dem Cello erlernte er von seinem Vater.  Nach langem Unterricht bei Annemarie Dengler-Speermann in der Frühförderungsklasse der Hochschule für Musik Würzburg, begann er dort sein Studium bei Orfeo Mandozzi und studiert nun an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Julian Steckel. Weitere wichtige Impulse erhielt er von Wolfgang Boettcher,  Janos Starker, Heinrich Schiff, David Geringas, Natalia Gutman, Uzi Wiesel, Bernard Greenhouse, Valentin Radutiu, Zvi Plesser, Reto Bieri, Denise Benda, Bernd Glemser und dem Juilliard String Quartet.  

Der junge Künstler wurde 2007 mit dem Jugend-Förderpreis des Artländer Musikwettbewerbs ausgezeichnet. Er gewann den ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ mit Höchstpunktzahl und wurde zudem mit Sonderpreisen der Deutschen Stiftung Musikleben, der Irino Foundation Tokyo, dem Förderpreis der Sparkassen in Baden-Württemberg sowie dem Klassikpreis der Stadt Münster und des WDR ausgezeichnet. Auch mit dem Klavier gewann er einen ersten Preis bei „Jugend musiziert“. 2011 erhielt er in Würzburg den „Fischer-Flach“- Kammermusikpreis und ist seit 2009 zudem Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.  

Florian Schmidt-Bartha konzertiert regelmäßig mit renommierten Orchestern wie dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, dem Kammerorchester Frankfurter Solisten, der Rumänischen Staatsphilharmonie Iași, der Camerata Würzburg, den Nürnberger Symphonikern und der Polnischen Kammerphilharmonie Sopot unter Dirigenten wie Klaus Arp, Oleg Caetani und Wojciech Rajski.
Seine musikalische Vielfältigkeit spiegelt sich besonders in der Kammermusik wider, wo er bereits in jungen Jahren über ein sehr umfassendes Repertoire - vom Frühbarock bis hin zum Crossover und Jazz - verfügt. An der Seite von Kammermusikpartnern wie Ray Chen, Daniel Hope, dem Voces Quartett, Sören Uhde, Orfeo Mandozzi, Tobias Feldmann, Marco Grisanti, Michinori Bunya, Florian Glemser, dem Nairi Quartett, Jonian-Ilias Kadesha und dem Neophon Ensemble war er zu Gast bei Festivals in  Italien, Rumänien, der Schweiz, Russland, und Australien wie dem Opere Festival Bracciano, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, der Oldenburger Promenade und dem Beethovenfest Bonn. Darüber hinaus dokumentieren Rundfunk – und Fernsehaufnahmen des SWR, ARD, BR, WDR, NDR, Deutschlandradio Kultur, ARTE, RAI Italia, Radio Romania, des Russischen und des Schweizer Fernsehens sein künstlerisches Schaffen.  

Florian Schmidt-Bartha spielt ein Cello von Jean-Baptiste Vuillaume (Paris 1844).