Atschba Tamara

"..Tamara Atschba begeistert mit einem weichen, aber sehr präzisen Anschlag, einer bemerkenswerten Virtuosität", "ein echtes Highlight..", hat die Kritik geschrieben über ihre letzte CD als die für das 2013 Top10-Klassik des Jahres bei dem Magazin Artistxite ausgewählt wurde.

Tamara Atschba ist in einer Sängerfamilie in Tbilisi, Georgien aufgewachsen. Im Alter von vier Jahren erhält sie ihren ersten Klavier- und Kompositionsunterricht bei ihrer Mutter, Prof. S. Egorowa und bei Prof. L. Nikabadze. Tamara Atschba ist Siegerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter der Kabalevski-Wettbewerb, der Kaukasische Klavierwettbewerb für Junge Interpreten, der Solistenwettbewerb der Philharmonie Tbilisi und der Nationale Georgische Kompositionswettbewerb, und schon früh tritt sie mit der Georgischen Nationalen Philharmonie als Solistin auf. Ihre Studien an der Musikhochschule von Tiflis setzt sie daraufhin bei Prof. E. Russischvili und Prof. L. Bakradze fort, unter denen sie ihr Diplom als Konzertpianistin, Kammermusikerin und Pädagogin mit Auszeichnung absolviert. Die Einladung, nun selbst an der Musikhochschule zu unterrichten, nimmt sie gern an.

Seit ihrer Studienzeit ist Tamara Atschba sowohl als Solistin als auch kammermusikalisch tätig und wurde von Kritikern als "unvergleichbare, inspirierte Pianistin" annerkannt. Sie konzertiert in Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Holland, Deutschland, in der Türkei, in Russland, in den USA, Japan und Mexiko und nimmt an zahlreichen internationalen Festivals teil, darunter der L'Eté Musical dans la Vallée du Lot, der L'Eté Musical en Bergerac (Frankreich), das Ankara Music Festival (Türkei), das Dubrovnik Summer Festival "Libertas" (Kroatien), das Zarlino Festival di Musica da Camera (Italien), sowie die Sommets Musicaux de Gstaad (Schweiz).

Seit 1997 unterrichtet Tamara Atschba Literatur Studium und Korrepetition an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, und seit 2012 -  Klavier Konzertfach und Klavierkammermusik an dem Prayner Konservatorium Wien. Sie ist langjährige Kollegin und Klavierpartnerin von Prof. Dora Schwarzberg ("In unzähligen Konzerten hat Tamara Atschba nicht nur stets ihr Talent und ihr virtuoses Können gezeigt, sondern auch eine aussergewöhnliche Musikalität") und arbeitete zudem zehn Jahre mit Prof. Günter Pichler, Primarius des Alban Berg Quartetts, der in ihr "eine hervorragende Partnerin für das gesamte kammermusikalische Repertoire" sieht. Darüber hinaus arbeitet sie mit der jungen Solistin Louise Chisson in Duo-Formation zusammen.

Ihre starke musikalische Persönlichkeit, die hohe Qualität ihres Spiels und die aussergewöhnliche Farbe ihres Klangs wurden von hervorragenden Musikern wie u.a.Yehudi Menuhin, Zubin Metha ("solch ein wunderbarer und kraftvoller Ton!"), Vladimir Ashkenazy, ("auserlesenes Klavierspiel!") Wolfgang Marschner, Claudio Abbado, Yuri Bashmet, Maxim Vengerov und Pierre Amoyal hoch gelobt.

Zahlreiche Konzertauftritte u.a. im Wiener Konzerthaus, dem grossen Sendesaal des ORF, dem Bösendorfer-Saal, dem Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek (Wien), dem grossen Saal des Liszt Konservatoriums Budapest und vielen weiteren Sälen u.a. in Brüssel, London, Paris, Florenz, Madrid, Hannover, Istanbul, Warschau und Moskau sind Zeugen ihrer regen und weitreichenden künstlerichen Tätigkeit.

Mit dem letzten Album »1914« begeht die Tamara Atschba in Zusammenarbeit mit Gramola den 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges. Zahlreiche Werke der Kriegsjahre wie das Quintett für Klavier und Streichquartett c-Moll op. 42 (1917/18) von Louis Vierne, die Preludes für Klavier op. 38 und die Sonate für Violine und Klavier op. 64 (1915/16) von Charles Koechlin gespielt von Tamara Atschba, Louise Chisson, Matthias Adensamer, Alexander Znamensky und Christophe Pantillon mit einem musikalisches Gedenken an das Jahr 1914.